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ende 1966 geschah die auflösung der geschwister-scholl-stiftung, die ihren sitz in ulm hatte, und damit die einstellung der arbeit ihrer einrichtungen, hochschule für gestaltung/ulm (u. a. Ieitung max bill) und institut für industrielle formgebung/ulm (leitung gugelot) sowie studio für elektronische musik münchen. die zur stiftung ebenfalls gehörende abteilung für film/ulm (leitung alexander kluge und edgar reitz) konnte gerettet werden. es gelang, sie rechtzeitig in einen e. v. institut für filmgestaltung umzuwandeln. das institut übernahm die gerätschaft des studios, deren für filmarbeit geeignete teile dann kurze zeit noch in betrieb waren.
außer produktionen autonomer musik (herbert brün, bengt hambraeus, mauricio kagel, milko kelemen, ernst krenek, josef anton riedl, dieter schnebel), klangstudien und -experimenten (boris blacher, pierre boulez, john cage, lejaren hiller, nicolaus a. huber, roland kayn, otto luening, nikos mamangakis, henri pousseur, makoto shinohara, david tudor, vladimir ussa-
chevsky) und - da finanzielle einkünfte erreicht werden sollten - eine größere rolle spielende produktionen von musik für film (henri clouzot, sergei eisenstein, alexander kluge, vlado kristl, jan lenica, edgar reitz, jacques tati), theater (samuel beckett, georg büchner, living theatre, harold pinter), hörspiel (ferdinand kriwet, paul pörtner) u. a. wies die arbeit des studios auf:
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