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Nach dem großen Erfolg der KlangForschung ´98 wird mit der KlangForschung´99 die Reihe der Symposien und Workshops zum erweiterten Themenkomplex elektronische Musik fortgesetzt.
Nachdem im letzten Jahr der Hintergrund der musikalischen und technischen Historie sowie der aktuelle Stand der elektronischen Musik und ihrer artverwandten Disziplinen ausgelotet wurden, wird in diesem Jahr das Thema "künstliche und künstlerische Algorithmen in der elektronischen Musik und Medienkunst" reflektiert.
Algorithmen sind genau definierte, schrittweise auszuführende Rechenverfahren. Durch die seit den 80er Jahren aufgetretene Personalisierung der Computer dringt dieser Gedanke einer digitalen, strukturierten Arbeitsweise immer weiter in den Alltag und die Arbeit von Kunst- und Klangschaffenden: Klang- und Bildsynthesen beruhen auf algorithmischen Programmstrukturen, die zu neuen Erlebnisräumen führen. Schon lange ist der Gedanke faszinierend, daß Mikro- und Makrostrukturen einer Komposition sowohl im Zeit- als auch im Frequenzbereich zusammenfließen und die Komposition durch eine algorithmische Einheit definiert wird, hinter die der Kunstschaffende zurücktritt.
Die technischen und sinnlich ästhetischen Grenzen dieser Arbeitsweise werden in der KlangForschung ´99 beleuchtet. Darüberhinaus werden wenig bekannte und aktuelle Algorithmen zur Klang- und Kunstgenerierung vorgestellt und diskutiert. Der Übergriff auf künstlerische Ausdrucksweisen wird untersucht.
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