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Professor für Gestaltungslehre an der Hochschule für angewandte Kunst, Wien
Montag, 11.10.99, 10.00 Uhr
"Vom Hören des Raumes"
Prof. Leitner setzt sich in seiner künstlerischen und wissenschaftlichen Arbeit mit Klang, Raum und Architektur auseinander. Die KlangForschung interessiert sich für den Prozess seiner Arbeitsweise und seiner Idee der raumplastischen Komposition.
Kurzbiographie:
1938 geboren in Innsbruck;
lebte 1968-82 in New York, seit 1986 in Wien.
1956-63 Architekturstudium an der Technischen Hochschule Wien.
Seit 1987 Professor für Gestaltungslehre an der Hochschule für angewandte Kunst, Wien.
1968 Beginn der Ton-Raum-Arbeit; zunächst theoretische und praktische Untersuchungen zur Idee der raumplastischen Komposition: mit Ton-Linien (Raum-Pendel, Wölben, Vertikale Räume),
ab 1975 körperbezogene Arbeiten (Ton-Liege, Ton-Würfel), später auch Raumkompositionen mit plastisch-amorphen, punktuellen und feldartigen Klangbewegungen.
Permanente Klanginstallationen (Auswahl):
1984 Ton-Raum, Technische Universität Berlin
1987 Le Cylindre Sonore, Paris
1992 Ton-Feld, IBM, Wien
1996 Agoraphon, Leipzig
Literatur:
"Bernhard Leitner. Sound Architecture" in Artforum, 3, 1971
Bernhard Leitner, Ton: Raum, Sound: Space, Köln/New York 1978 Künstler im Gespräch. Documenta-Documente, ArteMedia, Köln 1984
Ulrich Conrad/Bernhard Leitner (Gesprächsnotizen), "Der hörbare Raum. Erfahrungen und Mutmaßungen" in Daidalos, 17, 1987, S. 28-45
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