crusher-X Algorithmus

Der crusher-X Algorithmus basiert auf der traditionellen Granularsynthese, die in den frühen 1950er Jahren erfunden wurde und in der heutigen Synthesizer-Landschaft fast in Vergessenheit geraten ist. Bei der Granularsynthese (Xenakis, Roads, Wilkins) werden kurze mit Fensterfunktionen versehene Audiosignale (etwa 50 ms), sogenannte Grains, aus einem gegebenen Audiomaterial extrahiert und eventuell neu verschachtelt. Dabei können die Parameter der einzelnen Grains wie z.B. Häufung, Länge, Amplitude, Tonhöhe usw. laufend variiert werden.

Beim crusher einzigartig ist der "Floating-Buffer", der Echtzeit In- und Ausgabe von Sounds ermöglicht. Außerdem kennzeichnen den crusher-X Algorithmus die speziellen Granularparamter wie pitch, filter, pan, sweep, reverse, overdrive sowie die erweiterte Ansteuerung der Parameter nicht nur über Zufallsgeneratoren, sondern über interne komplex verschaltete LFOs.

 
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