Prof. Hans Peter Haller

Musikwissenschaftler, Denzlingen

Kurzbiographie:

Geboren 1929 in Radolfzell am Bodensee. Nach dem Abitur 1947 Kirchenmusik-Studium in Heidelberg. Parallel hierzu Kompositionsunterricht bei
Wolfgang Fortner und René Leibowitz.

Freier Mitarbeiter an den Städtischen Bühnen Heidelberg und beim Südfunk Stuttgart. Nach dem Staatsexamen im Herbst

1950 Beginn der Tätigkeit als Aufnahmeleiter und Programmredakteur beim Südwestfunk, Baden-Baden.

Von 1954 - 1958 Studium am musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Freiburg (Prof.Dr.Gurlitt). Nach der Rückkehr zum Südwestfunk
1959 zusätzlich immer mehr Sonderaufgaben in Zusammenhang mit der Neuen und Elektronischen Musik.

1972 Beurlaubung von den bisherigen Verpflichtungen am Südwestfunk, um die Leitung des neugegründeten Experimentalstudios der Heinrich-Strobel-Stiftung des Südwestfunks in Freiburg im Breisgau zu übernehmen.

1974 - 1990 Lehraufträge und Lektorate an den Universitäten Basel und Freiburg sowie an der Hochschule für Musik Freiburg. Verleihung des
akademischen Titels Professor durch Kultusminister Hahn, Stuttgart. Zahlreiche Vorträge und Seminare im In- und Ausland.

2.6.1989, 1. Preisträger der Christoph und Stephan Kaske-Stiftung in München.

29.11.1990, Reinhold-Schneider-Preis der Stadt Freiburg. Dezember 1992 Ernennung zum Ehrenmitglied der Deutschen Sektion der Internationalen Gesellschaft für Elektroakustische Musik – DecimE-Mitteilungen 10, 1993.

Dezember 1999 Ehrenmitgliedschaft des Kuratoriums der Heinrich-Strobel-Stiftung des Südwestrundfunks

Seit Ende 1989 im vorzeitigen Ruhestand, um im Auftrag der Heinrich-Strobel-Stiftung eine zweibändige Dokumentation über das Experimental-
studio und die Erforschung der Elektronischen Klangumformung zu schreiben. Die beiden Bände sind 1995 innerhalb der Südwestfunk-
Schriftenreihe "Rundfunkgeschichte" im Verlag Nomos, Baden-Baden, ISBN 3-7890-3802-4, erschienen (Siehe Inhalt: Dokumentation).

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